Bericht: Heiko Walter.

Beim Deutschlandfinale des World Amateur Golfers Championship (WAGC), welches am vergangenen Samstag auf der Anlage des Kurhessischen Golfclubs ausgetragen wurde, ging es um die Qualifikation für das Weltfinale im Oktober 2021 in Mexiko. In fünf Wertungsklassen konnten sich die jeweils Ersten jeder Klasse den Sprung zum Weltfinale sichern, um dort die deutschen Farben zu vertreten.

Die World Amateur Golfers Championship ist die weltweit größte Amateur-Meisterschaft. In über 40 Ländern der Welt kämpfen Golferinnen und Golfer aktuell um die Teilnahmeberechtigung am globalen Weltfinale.

Allein in Deutschland nahmen in diesem Jahr trotz Corona mehr als 2.500 Teilnehmer in knapp 60 Veranstaltungen an der Turnierserie teil. Erfreulicherweise hatten sich gleich sechs Golferinnen und Golfer des Kurhessischen Golfclubs für das Bundesfinale auf der heimischen Anlage qualifiziert, welches zwar bei trockenem, aber doch mittlerweile herbstlichen 10 Grad stattfand. Leider konnte sich aber keiner der Lokalmatadoren gegen die starke bundesweite Konkurrenz durchsetzen.

Dabei war Martin Hahn (HC-Klasse 5,5-10,4) wohl mit den mit Abstand besten Aussichten auf die 18 Loch-Runde gegangen. 20 Nettopunkte ließen ihn nach neun Loch zur Hälfte des Turniers durchaus seiner Mitfavoriten-Rolle gerecht werden. Doch leider verließ ihn auf den letzten vier Bahnen etwas das Glück und die Konzentration beim kurzen Spiel auf die Fahne und so erreichte er mit 34 Punkten und einem Punkt Rückstand auf den Sieger nur Platz vier in seiner Wertungsklasse.

Ute Oeste belegte in der gleichen HC-Klasse mit 31 Nettopunkten Platz sieben. Ihr fehlten im Vergleich zu den fast ausschließlich männlichen Mitkonkurrenten unter den herbstlichen Spielbedingungen auf den Fairways die entscheidenden Meter an Länge, um eine realistische Chance auf den Sieg zu haben.

Die weiteren Teilnehmer des Kurhessischen Golfclubs Siegfried Streckhardt, Anke Fietzke, Monica Leitl und Sebastian Feuster konnten sich leider nicht in den vorderen Bereichen ihrer Spielklassen platzieren, so dass man sportlich fair nur noch den Siegern zu ihren Erfolgen gratulieren konnte.

 

 

 

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